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7 Tipps, wie ihr im Alltag mehr lesen könnt

Geht es euch auch manchmal so, dass ihr eigentlich total viel Lust zum Lesen habt, aber irgendwie keine Zeit dafür freischaufeln könnt? Das kennen sicherlich viele Leser, vor allem die Gelegenheitsleser. Man will unbedingt, schafft es aber nicht, das Lesen in seinen Alltag zu integrieren.

Oder seid ihr die totalen Leseratten, die einfach mehr lesen wollen, um der Sucht zu frönen? Schließlich baut sich der SuB (Stapel ungelesener Bücher) nicht von allein ab. Deswegen möchte ich euch heute 7 Tipps an die Hand geben, wie ihr mit kleinen und größeren Tricks mehr Lesezeit für euch schaffen könnt.

1. Sich einen Lesebuddy suchen

Zusammen ein Buch zu lesen, kann richtig Spaß machen. Man tauscht sich während des Lesens oder danach aus, kann seine Meinung teilen und hat dazu noch einen sanften Druck. „Oje, der/die andere hat schon 200 Seiten gelesen, da muss ich nachziehen!“ Da lest ihr automatisch ein bisschen schneller und ein bisschen mehr.

Vielleicht möchte ja die beste Freundin mit euch zusammen lesen – oder ein Kollege, ein Schulkamerad oder ein anderer Bücherwurm in eurem Umfeld. Auch online finden sich in Foren und Facebook-Gruppen sicher viele Lesewillige, die einen ähnlichen Büchergeschmack haben.

2. Den Arbeitsweg ausnutzen

Jaja, während Corona und Homeoffice gibt es vermutlich nicht so wahnsinnig viele unter euch, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit fahren. Aber irgendwann ist unser Alltag zurück und die Fahrtzeit im Bus oder in der Bahn lässt sich perfekt mit einem Buch in der Tasche überbrücken.

Wer mit dem eigenen Auto unterwegs ist: Habt ihr schon mal über Hörbücher nachgedacht? Ich will keinen Glaubenskrieg vom Zaun brechen (viele tun Hörbücher ja als „nicht lesen“ ab), aber wenn ihr eine halbe Stunde zum Arbeitsplatz unterwegs seid und das Hörbuch eures aktuellen Buches besitzt, hört ihr einfach das, was ihr sonst gelesen hättet.

3. Sich Ziele setzen

„Heute lese ich noch dieses Kapitel zu Ende.“ Oder: „Bis zum Wochenende will ich den Roman beendet haben.“ Klingt nach Zwang? Auf keinen Fall! Vielmehr sollen solche Ziele eure Motivation fördern. Denn wenn man sich etwas vornimmt und es erreicht, ist man sofort für die nächste Etappe motiviert.

Wichtig: Setzt euch gut zu erreichende Ziele! Ein Buch an einem Tag zu schaffen, obwohl ihr berufstätig seid, mehrere Hobbys betreibt und viele Termine habt, wäre vielleicht etwas heftig. Aber jede Woche ein Buch zum Beispiel sollte zu schaffen sein. Oder erst mal ein Buch pro Monat, je nach Lesetempo. Und den Viellesern unter euch rate ich, eure gelesenen Bücher auch zu notieren – ich jedenfalls bin richtig stolz, wenn ich sehe, was ich am Ende eines Monats oder Jahrs so alles gelesen habe.

4. Ein Buch ins Bad legen

Ja, ihr habt richtig gelesen. Ob beim Zähneputzen oder bei einer längeren Toilettensitzung, während man wartet, bis das Duschwasser heiß ist, beim Baden oder beim Föhnen der Haare – es gibt so viele kürzere und längere Momente im Bad, die ihr doch auch prima dazu nutzen könnt, ein paar Seiten zu lesen!

Oder denkt an ein herrlich duftendes Schaumbad nach einem langen Tag, bei dem man noch prima in einem Buch schmökern kann. Achtet nur bitte darauf, dass euch das Buch nicht aus Versehen ins Wasser plumpst …

5. Immer ein Buch griffbereit haben

Nicht nur im Bad ist ein Buch in unmittelbarer Nähe sinnvoll. Ob im Wartezimmer beim Arzt, in den 15 Minuten zwischen zwei Terminen, in der Mittagspause auf der Arbeit – immer mal wieder haben wir eine gewisse Zeit zu überbrücken, die wir meist mit sinnlosem Gedaddel auf dem Handy oder mit Sozialen Medien füllen. Warum in dieser Zeitspanne nicht noch 5 oder 10 Seiten des neuen Buches lesen?

Ich hab auch schon mit einem Roman in der Hand am Herd gestanden und die Soße umgerührt. Geht alles! Also seht zu, dass immer ein Buch in eurer Tasche steckt, wenn ihr das Haus verlasst (oder den Raum wechselt).

6. Vor dem Schlafengehen ein paar Seiten lesen

Ich persönlich liebe es, abends im Bett noch zu lesen. Im Grunde mache ich das, seit ich lesen kann. Eine Zeitlang hatte ich oft den Fernseher laufen, bis mir die Augen zugefallen sind, vor allem während einer längeren Leseflaute. Mittlerweile lese ich wieder vor dem Einschlafen.

Und was soll ich sagen, ich schaffe abends je nach Müdigkeit immer noch 20 bis 30 Seiten, bevor ich schlafe. Und wenn das Buch besonders spannend ist, auch mal 100. Es muss vor dem Einschlafen ja auch nicht zwingend ein nervenaufreibender Thriller oder das gruseligste Horrorbuch sein …

7. Lesen, worauf ihr wirklich Lust habt

All diese Tipps helfen aber nichts, wenn ihr euch Bücher sucht oder in Genres unterwegs seid, die euch nicht liegen. Sobald das Lesen zur Pflicht oder gar zum Zwang wird, macht es euch keinen Spaß mehr. Bedeutet: Wenn ihr richtig Lust auf einen brutalen Thriller habt, lest einen! Wenn ihr lieber ein Drama möchtet, sucht euch eins aus. Was Gruseliges? Her damit!

Und wenn ihr abwechselnd Lust auf verschiedene Genres habt, lest einfach zwei, drei Bücher parallel. Ihr braucht dann vielleicht etwas länger für ein einzelnes Buch, insgesamt lest ihr aber natürlich viel mehr.

Jetzt seid ihr dran! Habt ihr einen der obigen Tipps schon ausprobiert und möchtet eure Erfahrungen mit uns teilen? Habt ihr vielleicht noch weitere Ideen, wie ihr im Alltag mehr zum Lesen kommt? Ich bin gespannt auf eure Meinungen!

3 Comments

  • Anne Lück

    Hallo liebe Tina 🙂
    Ein paar sehr schöne Tipps, danke dir fürs Teilen!
    Zu Tipp Nr. 1 – Lesebuddy suchen: das hilft mir immer sehr, wenn ich gerade einmal in einer Leseflaute stecke (was zum Glück nur selten vorkommt). Trotzdem macht gemeinsam lesen doch immer Spaß, weil man sich austauschen und gegenseitig dabei besser kennenlernen kann.
    Liebe Grüße
    Anne

    • Tina

      Hallo, Anne!
      Da kann ich dir nur recht geben. 🙂 Apropos … hatten wir da nicht noch einen Buddyread ins Auge gefasst? Da müssten wir uns bei Gelegenheit noch mal absprechen. Hätte nämlich Lust, wieder mit dir was zu lesen!
      Viele liebe Grüße!

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