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Meine 11 liebsten … Sätze, die ein Leser nie sagen würde

Wir Leser und unsere Leidenschaft. Ob wir Bücher-Großeinkäufe machen, die Sucht-Tendenzen aufweisen, in jeder freien Minute ein Buch zur Hand nehmen oder stundenlang über unsere Lieblingsbücher reden könnten … Die Nicht-Leser unter unseren Freunden und Bekannten haben es da nicht immer einfach.

Und auch wenn wir durchaus ein bisschen manisch wirken können, wenn es um unsere Bücher geht, sind wir Bücherwürmer und Leseratten doch immer für einen Spaß zu haben. Die meisten von uns jedenfalls. Deshalb hier meine liebsten 11 Sätze, die ein Leser niemals nie nicht sagen würde, ein Nicht-Leser aber eher schon. Ich hoffe, es ist unnötig zu erwähnen, dass die Liste mit Humor genommen werden muss. 🙂

1. Dieses Buch ist gerade so verdammt spannend – ich glaube, ich hebe mir das große Finale für morgen auf.

Jetzt mal ehrlich: Wer kommt denn auf die Idee, an der spannendsten Stelle ein Buch wegzulegen? Kurz bevor der Mörder enttarnt wird, bevor die Ermittler den Serienkiller schnappen, bevor sich das Schicksal des Landes entscheidet, bevor ein Kampf auf Leben und Tod beginnt?

2. Ich habe keinen Platz mehr für all meine Bücher, also kaufe ich einfach keine neuen mehr.

What? Also so geht das nicht. Wenn kein Platz für neue Regale da ist, um den Bücherschatz unterzubringen, wird eben gestapelt. Oder, wenn sonst gar nichts mehr geht, sortiert man schweren Herzens ein paar Bücher aus, die man definitiv nicht mehr lesen wird oder die einem nicht gefallen haben, und verkauft sie oder gibt sie zum Altpapier. Nur weil die Regale voll sind, verzichtet man doch nicht darauf, den SuB zu füttern.

3. Wozu brauche ich Lesezeichen, ich kann doch Eselsohren in die Seiten machen.

Es gibt nichts Schlimmeres als Eselsohren! Warum macht jemand so was? Selbst ein Stück Klopapier ist besser als verunstaltete Seiten. Und mittlerweile gibt es doch Lesezeichen in allen möglichen Farben und Formen und Post-its, die sogar noch richtig hübsch aussehen, um sich bestimmte Stellen in einem Buch zu markieren.

4. Schenk mir zum Geburtstag statt eines Buches doch lieber was Nützliches.

Was ist denn bitteschön nützlicher als ein gutes Buch? Die einzige Ausnahme bilden hier Geschenkgutscheine, mit denen man Bücher kaufen kann. Das ist jedenfalls besser, als Bücher geschenkt zu bekommen, die man am Ende doch nicht liest.

5. Ich habe gerade nicht die Zeit zum Lesen.

Von wegen! Selbst wenn es gerade stressig in Berufs- oder Privatleben (oder beidem) ist, ein paar Minuten Lesezeit am Tag sind immer drin. Sei es morgens im Bett, kurz bevor man aufstehen muss, oder abends kurz vorm Einschlafen. Und man munkelt, besonders besessene Booknerds nehmen sich auch immer ein Buch zum Toilettengang mit …

6. Zum Glück gebe ich nicht viel für Bücher aus.

Wenn ihr immer Bücher vom Wühltisch, im Sale oder gebraucht kauft, spart ihr euch natürlich einen Haufen Geld. Aber was, wenn das neue Buch des Lieblingsautors rauskommt? Oder diese wunderherrliche Sonderedition der Lieblingsreihe? Wer da nicht Geld in die Hand nimmt, um den begehrten Schatz so schnell wie möglich in die Fingerchen zu bekommen, ist selbst schuld.

7. Ich schaue lieber die Serie oder den Film, die auf dem Buch basieren.

Klar, wenn ein tolles Buch verfilmt wird, kann man gerne mal einen Blick riskieren (auch wenn die Hardcore-Nerds mir da vermutlich widersprechen werden, weil eine Verfilmung nie so gut sein kann wie die Grundlage). Ist ja logisch, dass 100 Minuten Film oder eine Serienstaffel nicht alle Details einer Vorlage aufgreifen können. Wer aber trotzdem lieber guckt als liest, dem werfe ich ein dreifaches Pfui an den Kopf.

8. Im Urlaub habe ich Besseres zu tun als zu lesen.

Was soll denn besser sein, als im Urlaub zu lesen? Ob auf Balkonien oder am Strand: Lesen im Urlaub entspannt ungemein. Man kann sich ja die schwere Hochliteratur sparen und auf etwas Leichtes umsteigen, dann hat man direkt auch Urlaub für den Kopf. Und wer im Gepäck noch Platz für Urlaubsmitbringsel braucht, der nimmt einfach sein Gerät für E-Books mit und lässt die 5 Kilo Bücher zuhause. Für mich unvorstellbar, aber jedem das Seine.

9. Ist nicht schlimm, dass der Fortsetzungsband meiner Lieblingsreihe erst in einem Jahr rauskommt.

Die „Game of Thrones“-Fans können davon ein Liedchen singen und lynchen vermutlich jeden, der diesen Satz unbedacht in ihrer Nähe ausspricht. Ich habe mir mittlerweile sogar angewöhnt, Reihen erst zu beginnen, wenn ein Ende schon absehbar ist. Denn was kann furchtbarer sein, als nach dem fiesesten Cliffhanger der Literaturgeschichte am Ende eines Buches Monate oder gar Jahre zu warten, bis man endlich erfährt, wie es weitergeht? Ich nenne das Folter!

10. Neue Bücher riechen immer so komisch.

Du riechst komisch, wenn du das sagst! Was gibt es denn Großartigeres, als ein neues Buch aus der Folie zu befreien und daran zu schnuppern? Ich liebe den Geruch von Büchern am Morgen … ähm, okay, jetzt wird es vielleicht ein bisschen albern. Aber Bücher riechen wunderbar, egal ob neue oder alte.

11. Ich könnte auch gut ohne Bücher leben.

Nein. Einfach nur nein.

Das waren meine 11 liebsten Sätze, die Leser nie sagen würden. Jetzt seid ihr dran! Kennt ihr auch solche Sätze, die Nicht-Leser in eurem Umfeld raushauen und die euch als Leser die Nackenhaare sträuben lassen? Schreibt eure Sätze gern in die Kommentare!

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